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März 2021

Der Weg von der unbewussten Bewertung hin zu mehr Bewusstheit im Leben


Das Prinzip der guten und schlechten Verallgemeinerungen

Basierend auf unseren frühen Interaktionen mit unseren Bezugspersonen entwickeln wir alle Verallgemeinerungen darüber, wer wir sind und wie unsere Beziehung zum Rest der Welt ist.

Diese Verallgemeinerungen (Teil unserer Inneren Landkarte der Realität) teilen verschiedenste Aspekte von uns selbst und der Welt in zwei Kategorien ein: "gut" oder akzeptabel, und "schlecht" oder inakzeptabel.

Sie sind das Grundgerüst unserer Denk- und Handlungsweisen und gehören in die Welt der Dualität: Gut-böse, schnell-langsam, männlich-weiblich, groß-klein, hell-dunkel.... In dieser Welt der Dualität gibt es nie nur die eine Seite einer Medaille ohne die Andere.

Eine wichtige Empfehlung eines meiner Mentaltrainer, dem ich besonders viel verdanke, lautet: Don´t judge, just observe. Die Beachtung dieser Empfehlung führt uns aus der Omnipräsenz der Dualität heraus und damit zu größerer Gelassenheit und Effektivität, weil wir unsere Energie nicht mehr an Verurteilungen und Selbstverurteilungen verschwenden. Das gilt auch für positive Urteile, Stolz etc., auch wenn sich diese natürlich zunächst gut anfühlen. Sie sind dennoch nur die eine Seite der erwähnten Medaille, die ohne die negative Seite nicht zu haben ist.

Besonders unangenehm sind naturgemäß negative Urteile oder Selbstverurteilungen. Sie stellen nicht selten den Ausgangspunkt des Wunsches nach Mentaltraining dar.

Wir wollen weg kommen z. B. von Scham oder anderen unbequemen Gefühlen. Die üblichen Strategien, das zu erreichen sind:

  • Wir unterdrücken sie und belassen sie in unserem Unterbewusstsein. An der Oberfläche behaupten wir dann, dass wir diese negativen Gefühle nicht kennen.
  • Wir projizieren sie auf Andere und denken dann, dass diese „schlecht" sind. Dabei erzeugen mitunter eine extreme Ablehnung dieser „schlechten" Anderen.

Beide Reaktionen sind Beispiele dafür, wie wir es anstellen können, ohne Bewusstheit zu leben.

In vielerlei Hinsicht beinhaltet emotionale Heilung, diese alten Verallgemeinerungen zu "verlernen" und Bewusstheit zu entwickeln:
Anerkennen, dass wir „schlechte" Anteile haben, sie beobachten und damit in die Bewusstheit holen. Das allein hat enorme Heilwirkung. Wichtig dabei ist, dass wir uns um die Entstehungsgeschichte unserer „schlechten" Gedanken und Gefühle überhaupt nicht kümmern müssen. Und wir brauchen uns überhaupt nicht zu rechtfertigen. Weder im Innen noch nach außen. „Don't judge, just observe"

In Wirklichkeit gibt es an keinem von uns etwas, das von Natur aus schlecht ist. Unsere Bewertungen machen es dazu.

Unsere Verallgemeinerungen erscheinen uns so real, dass die Vorstellung, dass sie nicht wahr sind, lächerlich erscheinen mag. Nichts in dieser Welt hat einen gegebenen intrinsischen Wert. Alle Verallgemeinerungen (Bewertungen) sind Schöpfungen unseres Geistes, und sie sind nicht Teil der Menschen oder Dinge, auf die wir sie anwenden.

In einem 20-minütigen kostenfreien Kennenlerngespräch („Discovery Call") erfahren Sie mehr über die Prinzipien des Denkens und wie Sie sie nutzbringend für sich anwenden. Unter anderem durch Anwendung von weiteren Techniken aus meinem mentalen Werkzeugkasten.

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